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Burgenland  Online seit 10.06.2024, 13:55 Uhr

Einsatzreiche Woche für die Stadtfeuerwehr Oberwart


Los ging es bereits am Montag, 3. Juni 2024 gegen 12:00 Uhr Mittag. Während und nach einem starken Gewitter kam es zu überfluteten Straßen und Gebäuden in Oberwart. Dann um 13:30 Uhr verlor ein LKW seinen Anhänger nach einem technischen Gebrechen auf der B63a, in Richtung Unterschützen. Der Hänger wurde mit dem Kran zurück auf die Fahrbahn gestellt und dann nach einer Straßensperre von der Umfahrungsstraße geschleppt. Es war den ganzen Tag bewölkt und es gab immer wieder Regenfälle.


Um 16:45 Uhr erfolgte dann die nächste Alarmierung. Mehrere überflutete Straßen und Keller in Oberwart und St. Martin in der Wart. In St. Martin wurden gemeinsam mit der Feuerwehr St. Martin über 10 Einsatzadressen abgearbeitet. Keller wurden ausgepumpt, Straßen gesäubert und Kanaleinlaufschächte gesäubert. Die Arbeiten am Montag, dauerten bis ca. 04:00 Uhr früh.
Aber auch am Dienstag, gab es kaum eine ruhige Minute für die Stadtfeuerwehr. Es ging mit den Aufräum- und Pumparbeiten am Vormittag in Oberwart weiter. Dann um 12:15 Uhr wurden wir von der Feuerwehr Badersdorf nachalarmiert. Ein LKW ist von der überfluteten Straße abgekommen und hatte sich festgefahren. Die Stadtfeuerwehr rückte rasch zur Hilfeleistung aus und konnte schließlich den Lastwagen mit zwei Seilwinden zurück auf die Straße ziehen.
Am Abend dann noch ein Brandalarm bei der Firma Stahlbau Unger. Es handelte sich um einen Fehlalarm eines Brandmelders. Der Melderbereich wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und es konnte kein Brand festgestellt werden.
Am Mittwoch, wurden dann noch Reinigungsarbeiten auf einigen Straßen in Oberwart mit unserem TLFA-4000 durchgeführt.
Donnerstag, 6. Juni dann gegen 23:00 Uhr die nächste Alarmierung der Landessicherheitszentrale. Scheune in Vollbrand, in Oberschützen, Alarmstufe B3. Sofort rückten wir mit dem Einsatzleitfahrzeug (ELF), dem Tanklöschfahrzeug (TLFA-4000) und der Teleskopmastbühne (TB 23-12) zum Brandeinsatz, nach Oberschützen aus. Mit der Teleskopmastbühne wurde der Brand von oben bekämpft. Die Wasserversorgung wurde mit dem TLFA-4000 sichergestellt. Dann wurde das Dach mit Feuerhaken geöffnet, um besser an den Brandherd heranzukommen. Ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Wohngebäude konnte verhindert werden.
Am Samstag wurde die Feuerwehr zu einer Türöffnung in die Andreas-Hofer-Gasse alarmiert. Die Türe konnte rasch geöffnet werden und der Zugang für das Rote Kreuz war gegeben.
Insgesamt wurden in dieser Woche an die 30 Feuerwehreinsätze abgearbeitet. In diesen Tagen wurden unzählige freiwillige Stunden im Einsatz und mit der Nachbearbeitung und Reinigung der Gerätschaften geleistet.